mediDOK eForms – Version 3.0 mit neuen Funktionen

mediDOK eForms – Die Wizzard-Version 3.0 bringt neue Funktionen

Praxiseigene Dokumente digital ausfüllen, unterschreiben und archivieren

Mit mediDOK eForms können Sie als Anwender der mediDOK Version 2.5 ihre praxiseigenen Formulare den Patienten auf einem Tablet zur Verfügung stellen. Ihre Patienten füllen die von Ihnen gewählten Formulare digital aus, unterschreiben diese, und am Ende wird alles automatisch in Ihrem mediDOK Archiv gespeichert und mit dem Patientenverwaltungssystem verknüpft. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Einverständniserklärung zur Datenübermittlung, einen IGeL-Vertrag, Behandlungsverträge oder individuelle Fragebögen aus Ihrer Fachgruppe handelt. Durch das flexible Formularkonzept basierend auf Adobe PDF-Formularen ist die Erstellung der Formulare nicht nur kinderleicht, sondern auch kosteneffizient möglich!

Neue Funktion: „Push-Modus“

Mit dem aktuellen Update (eForms Wizzard Version 3.0) wurde die bestehende Lösung um den sogenannten „Push-Modus“ erweitert. Das bedeutet, dass ihr Praxispersonal nach Auswahl der Formulare diese direkt auf ein Tablet „schicken“ kann. Das Scannen des QR-Codes mit dem Tablet zum Laden der Dokumente für einen Patienten kann somit entfallen.

Somit kann mediDOK eForms jetzt nicht nur auf fest montierten Tablets eingesetzt werden. Durch die neue Funktionen wird auch die Anzahl der Hände, die das Tablet anfassen müssen, auf ein Minimum reduziert und das Handling insgesamt deutlich vereinfach.

Hoher Komfort für das Praxispersonal

Bei der Zusammenstellung der Dokumente, die ein Patient auf dem Tablet auszufüllen hat, wird dem Praxispersonal angezeigt, welche Tablets verfügbar sind und ob diese überhaupt bereit für den Empfang von neuen Aufträge sind. Jedes Tablet kann mit einem aussagekräftigen Namen versehen werden, um Verwechslungen bei der Zuordnung zu vermeiden.

Hohe Flexibilität bei der Integration in das Patientenverwaltungssystem

Die umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten in der Formularen erlauben es Ihnen, dass bestimmte Inhalte aus den Formularen auch in die elektronische Karteikarte des Patientenverwaltungssystem übermittelt werden*. Somit haben Sie die wichtigsten Informationen immer im Blick, z.B. wenn der Patient beim Ausfüllen angegeben hat, dass er einen Herzschrittmacher trägt oder eine Unverträglichkeit bekannt ist.

Weitere Informationen zu mediDOK eForms finden Sie hier.

Interesse geweckt?

Dann nutzen Sie unser Kontaktformular, um ein Angebot oder weitere Informationen anzufordern, oder wenden Sie sich direkt an Ihren mediDOK Vertriebspartner.

 

*abhängig vom Patientenverwaltungssystem

 

mediDOK 2.5.8 – Digitale Arbeitsprozesse weiter gedacht

mediDOK 2.5.8 – Digitale Arbeitsprozesse weiter gedacht

Mit der neuen Version mediDOK 2.5.8 behalten Sie den Überblick über ihre digitalen Arbeitsabläufe in der Praxis oder im MVZ. Die mit der Produktgeneration 2.5 eingeführte Workflow-Liste wurde komplett überarbeitet und noch übersichtlicher gestaltet.

mediDOK Software

Neue Listen – perfekt auf Ihre Bedürfnisse angepasst

In der neuen Ansicht „Tagesliste“ sehen Sie alle Dokumente und Bilder, die am heutigen Tag archiviert wurden. Und die Ansicht „Bestätigungen“ zeigt Ihnen, welche Untersuchungen oder Dokumente von Ihnen noch angesehen und bestätigt werden müssen. Erstellen Sie mit nur wenigen Klicks eigene Ansichten, in denen Ihnen beispielsweise alle Scans des heutigen Tages, alle noch zu bestätigenden Röntgenbilder oder die eingegangen digitalen Einverständniserklärungen angezeigt werden.

Alles im Blick – und auf Wunsch volle Bearbeitungsmöglichkeiten

Die große aktivierbare Bildvorschau in der Liste erlaubt Ihnen, den Inhalt eines Dokumentes sofort zu erfassen. So können Sie nacheinander und über verschiedene Patienten hinweg alle Dokumente lesen und bestätigen, ohne diese einzeln und separat öffnen zu müssen

Eine neue geteilte Workflow-Ansicht bietet noch mehr: Durch die Aufteilung Ihres Bildschirms in die Workflow-Liste und den Bildbearbeitungsbereich können Sie alle Bildbearbeitungsfunktionen wie beispielsweise Vermessungen, Graustufenveränderungen oder die Suche in PDF-Dokumenten* nutzen.

Nichts übersehen

Dokumente und Bilder kommen auf verschiedenen Wegen ins mediDOK Archiv und werden immer häufiger automatisiert gespeichert. Durch die smarten Konfigurationsmöglichkeiten können Sie bestimmen, welche automatisch gespeicherten Dokumente oder Bilder welchem Benutzer zur Bestätigung angezeigt werden sollen. So können Sie sicherstellen, dass Ihnen alle Dokumente, auf welchem Weg Sie auch immer in Ihr mediDOK-System gekommen sind, digital zur Bestätigung vorgelegt werden.

Zukunftssicher mit Blick auf ein digitaleres Gesundheitswesen

2021 steht vor der Tür und das Gesundheitswesen wird digitaler. Mit KIM und der elektronischen Patientenakte (ePA) stehen neue Möglichkeiten für den sicheren digitalen Austausch von Dokumenten und Bildern in den Startlöchern.

Mit mediDOK 2.5.7 und dem OptionPack 2020 wurde die tägliche Arbeit mit Dokumenten bereits noch einfacher. Mit der neuen Version 2.5.8 erhalten Sie für Ihre Praxis oder MVZ das perfekte Organisationswerkzeug für die digitalen Arbeitsprozesse dazu, mit dem Sie nichts mehr übersehen.

 

mediDOK-Kunden mit Version 2.5 und laufendem Softwarepflegevertrag können ohne Lizenzkosten auf die Version 2.5.8 updaten. Bitte wenden Sie sich an Ihren mediDOK Vertriebspartner.

 

*in Verbindung mit dem Option Pack 2020.

mediDOK PhotoApp mit weiteren Optimierungen

Neues Update für mediDOK PhotoApp mit weiteren Optimierungen

Für unsere mediDOK PhotoApp steht die neue Version 1.0.43 als Update für Android und iOS bereit.

Neben allgemeiner Fehlerbehebung wurden in der neuen Version insbesondere Verbesserungen am Speichermanagement und der Performance vorgenommen. Zusätzlich können Anwender und Techniker auf der Supportseite innerhalb der App die Größe des belegten Speicherplatzes (Cache) einsehen und diesen Speicherbereich bei Bedarf zurückzusetzen.

Verbesserungen am Speichermanagement und der Performance

Wenn Sie die neue Version als Update installieren, wird beim ersten Start automatisch der belegte Speicherplatz geprüft und sofort optimiert. Künftig prüft die PhotoApp regelmäßig beim Programmstart den Offline-Cache und optimiert diesen.

Insgesamt ist die neue Version dadurch deutlich schneller als die Vorgängerversion und schont den Speicher Ihres Smartphones!

Den Speicherbedarf immer im Blick!

In der neuen App wird auf der Supportseite der belegte Speicherplatz angezeigt. Die PhotoApp unterscheidet generell zwischen:

  • Offline-Cache: dies ist der Speicherplatz, den die App für auf dem Smartphone erstellte Fotos benötigt
  • Datenbank: dies ist der Speicherplatz, den die App für die Datenbank benötigt
  • Interner Cache: dieser unterteilt sich nochmals in den Speicherplatz für Logs (Protokolldateien) und dem „Online Cache“. Im Online-Cache werden die Bilder und Dokumente zwischengespeichert, die aus dem mediDOK System abgerufen und auf dem Smartphone angezeigt wurden.

Über die neuen Funktionen im Support-Menu „Interne Caches bereinigen“ und „Offline Cache bereinigen“ kann der belegte Speicherbedarf manuell freigegeben werden. Bei den Daten im Offline Cache wird selbstverständlich geprüft, dass die Fotos in das mediDOK System übertragen wurden, bevor die temporären Daten wieder gelöscht werden.

medidok PhotoApp Update für AndroidInstallation des Updates

Wenn Sie bereits die PhotoApp auf Ihrem Smartphone verwenden, installiert sich das Update automatisch (abhängig von den Einstellungen Ihres SmartPhones).

Sie möchten die PhotoApp kennenlernen?

Allgemeine Informationen zur mediDOK PhotoApp finden Sie hier.

Das Update ist jetzt verfügbar in den Stores für Android und iOS!

mediDOK PhotoApp - Jetzt bei Google Playdownload mediDOK PhotoApp in App Store

Zukunftssicher: das mediDOK 2.5 OptionPack 2020 mit vielen neuen Funktionen

Das OptionPack 2020 vereinfacht die Arbeit mit digitalen Dokumenten

Ab der mediDOK Version 2.5.7 stehen Ihnen im Rahmen des „OptionPack 2020“ verschiedene neue Funktionen zur Dokumentenbearbeitung zur Verfügung. Die neue integrierte Texterkennung (OCR) oder spezielle Features für durchsuchbare PDF-Dateien erleichtern Ihnen die tägliche Arbeit mit gescannten oder elektronischen Dokumenten.

Texterkennung (OCR)

mediDOK OptionPack 2020 OCRDie Texterkennung in gescannten Dokumenten ermöglicht die Übernahme und Weiterverarbeitung des gesamten Textes oder eines Text-Ausschnitts. Sie können den erkannten Text als Befundtext in mediDOK speichern oder per „Copy & Paste“ in eine andere Anwendung übergeben. So lässt sich der Text kinderleicht in der elektronischen Karteikarte des Patienten ablegen oder direkt im Arztbrief.

Unterstützung sog. „Durchsuchbarer PDFs“:

mediDOK OptionPack 2020 PDFWenn Ihre elektronisch erzeugten oder gescannten Dokumente als sogenanntes „durchsuchbares PDF“ (searchable PDF) vorliegen, ist die Bearbeitung direkt im Dokument möglich. Markieren Sie gewünschte Textabschnitten, um diese – wie bei OCR – zur Übernahme in die Zwischenablage oder als Befundtext weiter zu verarbeiten. Zusätzlich können Sie den Inhalt des Dokuments durchsuchen und auf diese Weise – gerade bei mehrseitigen Dokumenten oder Gutachten – die gesuchte Passage sehr schnell finden.

Wenn durchsuchbare PDFs mit aktiviertem OptionPack gespeichert werden, können Sie die Dokumenteninhalte bereits in der Bilderliste des Patienten durchsuchen und so – ohne ein Dokument zu öffnen – erkennen, welches der Dokumente einen bestimmten Suchbegriff enthält.

 

Zukunftssicher!

Mit mediDOK 2.5 und dem OptionPack 2020 sind Sie perfekt für die Zukunft gerüstet: ob Sie Papierdokumente scannen oder elektronische Dokumente sicher auf elektronischem Weg wie beispielsweise per E-Mail, KIM oder aus der elektronischen Patientenakte (ePA) empfangen – mediDOK 2.5 bietet die passende Lösung!

Mit dem mediDOK 2.5 OptionPack 2020 wird die tägliche Arbeit mit Dokumenten noch einfacher! 

Lernen Sie im folgenden Video die neuen Features kennen:

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Interesse?

mediDOK 2.5 Kunden wenden sich bitte bei Interesse am OptionPack 2020 an ihren mediDOK Betreuer. Voraussetzung sind die Version mediDOK 2.5.7 (oder höher) sowie ein Softwarepflegevertrag im 2020er-Modell.

Sie sind noch kein mediDOK-Kunde? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

 

Ebenfalls neu mit mediDOK 2.5.7: mediDOK eForms – Praxiseigene Dokumente digital ausfüllen, unterschreiben und archivieren

Kundenzufriedenheitsumfrage 2020

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Sie sind Anwender von mediDOK 2.5? Nehmen Sie bis zum 31.05.2020 an unserer Kundenzufriedenheitsumfrage 2020 teil und sichern Sie sich die Chance auf einen der folgenden Gewinne:

  • 1. Preis: Apple iPad (10,2″ iPad Wi-Fi 32 GB – Space Grau)
  • 2. Preis: Amazon-Gutschein im Wert von 150 EUR
  • 3. Preis: Amazon-Gutschein im Wert von 50 EUR

Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie uns, unsere Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich weiter zu entwickeln und zu verbessern.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback!


Teilnahmebedingungen:

  1. Veranstalter des Gewinnspiels ist die mediDOK Software Entwicklungsgesellschaft mbH, Dossenheim.
  2. Teilnahmeberechtigt sind Ärztinnen und Ärzte sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Mindestalter 18 Jahre) in medizinischen Einrichtungen (Z.B. Arztpraxen, MVZ etc.), die die mediDOK-Software in der Versionen 2.5 einsetzen und an dieser „mediDOK 2.5 Kundenzufriedenheitsumfrage 2020“ bis spätestens 31.5.2020 online teilnehmen.
  3. Zur Teilnahme muss die Kundenzufriedenheitsumfrage komplett ausgefüllt und abgeschlossen werden sowie am Ende der Umfrage Name, Unternehmen (Praxis) und Kontaktdaten des Teilnehmers eingetragen werden.
  4. Jede Person darf nur einmal teilnehmen. Es ist aber möglich, dass mehrere Personen pro medizinischer Einrichtung (Praxis, MVZ etc.) teilnehmen.
  5. Die Gewinner werden Anfang Juni 2020 in der Räumen des Veranstalters per Los gezogen.
  6. Der Veranstalter ist berechtigt Teilnehmer nachträglich auszuschließen, wenn der Teilnehmer nicht zum Kreis der berechtigten Teilnehmer zählt.
  7. Der Gewinner wird benachrichtigt.
  8. Ein Umtausch des Gewinns ist ausgeschlossen, ebenso die Bar-Auszahlung.
  9. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wie erreiche ich eine erfolgreiche Krankenhaus- und MVZ-Interaktion?

In unserem Betrag zum Entscheider-Wettbewerb um die 5 Digitalisierungsthemen der Gesundheitswirtschaft 2020 zeigen wir, wie man für Behandler und Management einen ganzheitlichen Informationsaustausch in Real Time zwischen MVZ und Klinik erreichen kann.

Als sich 2019 die Kliniken des Landkreises Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim für den Einsatz von mediDOK in den verschiedenen MVZ und Praxen der Klinik entschieden, freuten wir uns natürlich sehr. Und das Projekt wurde um so spannender, als uns Hilmar Häberlein, der EDV-Leiter der Klinik, seine weiteren strategischen Ziele mitteilte, welche er wir folgt beschrieb:

Immer wieder dasselbe Problem

Hilmar-Häberlein-EDV-Leiter-Kliniken-NEA„Kleinere und mittlere Kliniken auf dem flachen Land werden immer mehr zu regionalen Gesundheitsversorgern in ihrer Region. Getrieben durch den Mangel an Fachärzten und den Problemen bei der Nachbesetzung von niedergelassenen Praxen obliegt es vermehrt den „Landkrankenhäusern“ die regionale fachärztliche Versorgung aufrechtzuerhalten.  Die Anzahl der MVZ, die unter der Führung von Kliniken betrieben werden, steigt kontinuierlich an. Es ist auch der erklärte Wille der Kommunalpolitik, dass die Kliniken hier ihre Rolle als Gesundheits-Dienstleister weiter ausbauen.

So betreiben auch die Kliniken des Landkreises Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim und die ANregiomed neben ihren Kliniken vermehrt MVZ. Die MVZ werden meist in eigenen GmbHs betrieben und sind somit rechtlich eigenständig und müssen dementsprechend auch datenschutzrechtlich als eigenständig betrachtet werden.

Ärzte und Patienten empfinden Klinik und MVZ als medizinische Einheit.

Diese Trennung zwischen Klinik-Betrieb und MVZ ist für den angestellten Arzt, der sowohl in der Klinik als auch im MVZ seinen Dienst verrichtet, nicht wirklich offensichtlich. Auch der Patient, der zunächst stationär in der Klinik und später zur Nachsorge im MVZ behandelt wird, kann dies ebenfalls nicht klar nachvollziehen. Ärzte und Patienten empfinden Klinik und MVZ oft als medizinische Einheit und möchten die Vorteile dieser Verzahnung auch nutzen. Damit beginnt nun die Herausforderung für die IT.

Die in den Kliniken eingesetzten Krankenhausinformationssysteme (KIS) sind zwar meist in der Lage eine ambulante Abrechnung abzubilden, die Unterstützung für die Abläufe in den Praxen ist bei spezialisierten Praxisverwaltungssystemen (PVS) aber meist wesentlich besser umgesetzt. Dies führt dazu, dass neben dem KIS in der Klinik in den Praxen ein dediziertes PVS eingesetzt wird. Die technischen Möglichkeiten erlauben es zwar, über VPN-Verbindungen und Remotedesktop-Verbindungen gegenseitige Zugriffe einzurichten. Diese Zugriffe können aber natürlich nur von den Personen genutzt werden, die die verschiedenen Systeme bedienen können und die im Rahmen der datenschutzrechtlichen Einwilligung der Patienten dazu berechtigt sind.

Es gibt keinen einfachen, effektiven und praxistauglichen Austausch von Behandlungsdaten zwischen MVZ und Klinik, selbst wenn der Patient seine Einwilligung dazu erteilt hat.

Daraus ergibt sich, dass es keinen einfachen, effektiven und praxistauglichen Austausch von Behandlungsdaten zwischen MVZ und Klinik geben kann, selbst wenn der Patient seine Einwilligung dazu erteilt hat. Dieses Problem stößt sowohl bei den Ärzten als auch bei Patienten im Jahr 2020 auf teilweise großes Unverständnis und man muss aufwendig erläutern, warum man denn nun nicht auf den Befund, das Röntgenbild oder den Arztbrief aus der Praxis zugreifen kann. Es ist doch schließlich „unser“ MVZ, das den Patienten zur stationären Aufnahme schickt. Ebenso groß ist das Unverständnis der Patienten, die aus „unserem“ MVZ kommen und dann noch selbst als Überbringer der Krankenunterlagen herhalten müssen. Die Patienten versprechen sich für ihre Behandlung einen „Mehrwert“, wenn stationäre und ambulante Behandlung aus „einer Hand“ kommen. Dieser Mehrwert kann zum einen in der Behandlung durch den gleichen Arzt/Ärztin liegen, aber natürlich auch darin, dass Behandlungsprozesse Hand in Hand gehen, was einen effektiven Datenaustausch voraussetzt. 

Aus diesem Problemfeld ist die Idee und Anforderung entstanden, die IT-Systeme der Klinik und der MVZ zu verbinden. Nach einer Diskussion über die am Markt bekannten Möglichkeiten, sollte keine „Portal-Lösung“ verwendet werden oder ein Austausch aller Behandlungsinformationen ins jeweils andere System erfolgen. Die Idee ist es, die bestehenden Archivsysteme in Klinik und Praxen über eine Standardtechnologie zu verbinden und einen Echtzeitzugriff auf die gewünschten Daten zu ermöglichen. Als technische Lösung kam mir dabei gleich IHE in den Sinn – genauer: der Aufbau einer oder mehrerer IHE Affinity Domains, da dieses Konzept für solch einen Datenzugriff entwickelt wurde.

Leider gibt es eine Hürde beim Thema „Budget und Ressourcen“.

Leider hat sich herausgestellt, dass es dabei eine kleine, aber durchaus entscheidende Hürde beim Thema „Budget und Ressourcen“ gibt. IHE Affinity Domains sind meist im universitären Umfeld oder bei großen Klinikverbünden zu finden, aber eher selten bei kleinen kommunalen Landkrankenhäusern. „Schade eigentlich“ dachte ich mir und bin mit meiner Idee auf die Hersteller mediDOK und synedra zugegangen.“

Gemeinsam zum Ziel – im Sinne des Kunden

Gemeinsam mit Herrn Häberlein und Dr. Thomas Pellizzari, Geschäftsführer von synedra, dessen System als Universal-Archiv (VNA) in den Kliniken eingesetzt wird, haben wir daher im Herbst 2019 begonnen, ein Lösungskonzept zu erstellen. Auch Lars Forchheim, CIO der ANregiomed aus Ansbach, schloss sich sofort diesem Projekt an, da er vor denselben Herausforderungen in seiner Klinikgruppe steht. Thomas Linhardt, Geschäftsführer von ITL, betreut als Systemhaus beide Kliniken bei der Umsetzung Ihrer IT-Strategie in den angeschlossenen Praxen und MVZs.

 

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Unter dem Titel „Wie erreiche ich eine erfolgreiche Krankenhaus- und MVZ-Interaktion? Ganzheitliche Informationen in Real Time für Behandler und Management!“ stellen wir das erarbeitete Lösungskonzept beim diesjährigen Entscheider-Event am 12. und 13. Februar 2020 in Düsseldorf der Öffentlichkeit vor. Folgende Verbesserungen können dadurch für den Klinik-Betreiber erreicht werden:

  • Für den Behandler: Vollständige Sicht auf den Patienten, Zugriff auf Befunde aus Klinik und MVZs
  • Für den Klinik-Geschäftsführer: Ermittlung von Kennzahlen zur Prozessoptimierung
  • Für den Patienten: Spürbarer Mehrwert, da ambulante und stationäre Behandlung „aus einer Hand“ kommen

Gleichzeitig werden in dem Konzept folgende Nebenbedigungen berücksichtigt:

  • Datensparsamkeit durch dezentrale Datenhaltung
  • Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen
  • Verwendung von internationalen Standards, um die Zukunftsfähigkeit und Interoperabilität sicher zu stellen.

FHIR

Wir freuen uns auf das Feedback der Teilnehmer!

Der Entscheider-Event – Digitalisierungsgipfel der Gesundheitswirtschaft

Bei der jährlichen Auftaktveranstaltung der ENTSCHEIDERFABRIK, dem „Entscheider-Event“, kommen Krankenhaus Unternehmens-, IT- und Medizintechnikführung, Vertretern der Wissenschaft, fördernden Industrie-Unternehmen und Verbände sowie Experten aus dem Umfeld zusammen. Ziel ist es, die 5 Digitalisierungsthemen Deutschlands zu wählen (IT-Schlüssel-Themen).

entscheiderfabrik logoSeit 2006 ist es das Ziel der ENTSCHEIDERFABRIK die Krankenhaus-Entscheider an die Chancen der digitalen Transformation heran zu führen. Die Zielerreichung gelingt

  • durch die oben beschriebene Inkubatorfunktion für die Gesundheitswirtschaft, d.h. jährliche Wahl der 5 Digitalisierungsthemen der Gesundheitswirtschaft aus 12 Finalisten durch Klinikentscheider,
  • durch Veranstaltungen, auf denen der nutzenstiftende Beitrag von Digitalisierungsprojekten zum Klinikerfolg herausgestellt wird und
  • durch den Erfahrungsaustausch bzw. das Networken der interessierten TeilnehmerInnen und die Weiterbildungs-Zertifikate unserer Akademie für Unternehmensführung und digitale Transformation in der Gesundheitswirtschaft (AudG), d.h. CHCIO und SH-I-ME.

Die Unterstützer der Ziele des Eco Systems ENTSCHEIDERFABRIK sind 36 Verbände, Kliniken mit über 800 Betriebsstätten, 130+ Industrie-Unternehmen sowie von den Verbänden gewählte Beratungshäuser.

mediDOK ist seit 2017 Mitglied der ENTSCHEIDERFABRIK.